24.03.2016

«Wir haben die neuen Formate von A bis Z getestet»

Drei Fragen an Fabio Ferrari, Leiter Zahlungsverkehr bei der Schwyzer Kantonalbank

An welchen Projekten, die die Harmonisierung des Zahlungsverkehrs betreffen, arbeitet die Schwyzer Kantonalbank?

Derzeit sind es zwei. Das eine Projekt betrifft den Bereich Kunde–Bank, das andere den Interbanken-Bereich. Bei beiden Projekten geht es um die Ablösung von bisherigen Formaten durch die neuen ISO-20022-Formate.

Was haben die Testings der neuen ISO-20022-Formate ergeben?

Wir haben zum einen die Gewissheit, dass wir künftig über die Finnova-Software mit den neuen Formaten arbeiten können. Zum anderen haben wir dank den Tests die Bestätigung erhalten, dass unsere Meldungen korrekt aufgebaut sind und der Austausch von A bis Z, also von uns bis zum Kunden, reibungslos klappt. Wir haben dazu im November 2015 und Januar 2016 alle möglichen Zahlungsvarianten in den Kategorien Kundenzahlungen, ESR-Kundenzahlungen und Salärzahlungen durchgespielt – vorerst mit kleinen Filemengen. In einem nächsten Schritt werden wir nun noch prüfen, wie unser System auf grössere Filemengen bzw. auf grössere Datenmengen reagiert. Die neuen Files sind um einiges grösser als die alten.

Wie haben Sie die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten erlebt?

Bei den Projekten zur Harmonisierung des Zahlungsverkehrs arbeiten viele Beteiligte mit. Die Kommunikation untereinander war hervorragend und die Zusammenarbeit lief Hand in Hand. Es ist nicht zuletzt diesem Umstand zu verdanken, dass wir – trotz vieler notwendiger Detailarbeiten – den tatsächlichen Projektaufwand tiefer halten konnten als geschätzt.