13.10.2017

Hochkarätige Referenten und überzeugende Award-Gewinner am Swiss WCM Summit 2017

Am 20. September 2017 ging im Lake Side Zürich vor rund hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern der vierte Swiss WCM Summit über die Bühne. Der Fachanlass zeigte spannende Ansätze für ein innovatives Working Capital Management auf.

Mit Working Capital Management lassen sich die Finanzflüsse im Unternehmen umsichtig lenken, um die Liquidität zu optimieren oder die Selbstfinanzierungskraft zu stärken. Aber WCM kann noch viel mehr: Es hilft auch dabei, die Effizienz der Prozesse zu steigern und die Rentabilität zu verbessern. WCM bietet damit ein breites Spektrum an Hebeln zur Steuerung des Unternehmenserfolgs. Angesetzt wird beim WCM in den vier Bereichen Debitoren, Bestände, Kreditoren und Liquidität – und zwar über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.

Von Dynamic Discounting bis Blockchain-Plattformen

Welche Bedeutung ein professionelles Working Capital Management für die Fachleute in Schweizer Unternehmen hat, zeigte sich am Swiss WCM Summit 2017 von PostFinance und der Schweizerischen Post. Am Anlass vom 20. September, der im Fokus der Digitalisierung stand, informierten sich über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Fachvorträgen über neue Entwicklungen, Ansätze und Lösungen. So schilderte etwa Daniel Maucher, WCM-Experte bei PostFinance, anhand von Beispielen, wie sich mit Dynamic Discounting und Factoring klassische Win-Win-Situationen erzielen lassen. Weiter zeigte Martin Schlageter, Head of Treasury Operations von Roche, das Potenzial der Roche In-house Bank für den gesamten Konzern auf und Chantal Van Haute, Business Development Manager bei der KBC Bank NV, stellte die Blockchain-Plattform «Digital Trade Chain» vor. Diese soll es kleinen und mittleren Unternehmen in Europa erleichtern, Handelsgeschäfte im In- und Ausland abzuschliessen und sie soll mehr Transparenz in Handelstransaktionen bringen.

Den Digitalisierungszug nicht verpassen

Doch nicht nur die Referate machten es klar, sondern auch die Ergebnisse der aktuellen Working Capital Management Studie 2017, die von Prof. Dr. Erik Hofmann, Vize-Direktor am Lehrstuhl für Logistikmanagement und Projektleiter am Supply Chain-Finance Lab an der Universität St. Gallen, präsentiert wurden: Die Digitalisierung im WCM bietet grosse Chancen. Aber aktuell auch die Gefahr, den Digitalisierungszug zu verpassen. Deshalb empfiehlt es sich gemäss Hofmann, jetzt erste Schritte in Richtung Digitalisierung zu machen. Dies könne auch mit einfacheren Ansätzen wie der Implementierung der E-Rechnung erfolgen. Die Inputs aus den Vorträgen lieferten mehr als genügend Gesprächsstoff – nicht nur für die Podiumsdiskussion, sondern auch für den Networking-Apéro.

Und die Gewinner sind …

Höhepunkt des Anlasses war die Verleihung der Swiss WCM Awards. In einem mehrstufigen Verfahren wurden von der Jury in den Kategorien Performance Excellence und Innovation Unternehmen gesucht, die mit ihren WCM-Leistungen überzeugen. Und gefunden. Ausgezeichnet wurden die SBB für ihre exzellente WCM-Analyse über alle Konzernbereiche, aufgrund derer WCM-Stellhebel definiert und zahlreiche Massnahmen zur Optimierung abgeleitet werden konnten. Als Anbieter einer besonders innovativen Lösung zeichnete die hochkarätige Jury CRX Markets aus. Das Fintech hat die Finanzierung von Lieferantenforderungen innoviert, indem es Rechnungen bündelt, verbrieft und diese auf ihrer Plattform über Auktionen Investoren anbietet. Die Lösung überzeugte auch durch die simplen Schnittstellen.

Sorgfältige Analyse als Basis

Aufgrund ihres Know-hows in den Bereichen Logistik, Finanzen und Outsourcing bieten PostFinance und die Schweizerische Post ein umfassendes Dienstleistungsangebot im Bereich WCM. Die Experten unterstützen Unternehmen dabei, schlanke Prozesse zu etablieren und die Liquidität systematisch zu optimieren. Sorgfältige Analysen dienen dabei als Grundlage, um die Herausforderungen der Kunden zu evaluieren und die bestmöglichen Lösungen individuell zu identifizieren. Jetzt beraten lassen